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Jahresbericht 2020 - Spitex Verband Aargau

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Begrüssug

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Ich habe mir vorgenommen, bei meinem Rückblick über die wichtigsten Aktivitäten des SVAG im Jahr 2020 Corona nicht zu erwähnen, denn sind Sie nicht auch müde zu lesen, wie schwierig, besonders und herausfordernd das vergangene Jahr war? Zweifellos war es dies auch für den SVAG, aber wir haben uns daneben mit vielen anderen, zentralen und zukunftsweisenden Themen beschäftigt. 

So haben wir den möglichen  Zusammenschluss mit der vaka weiter  konkretisiert. Dabei gelangten  Vorstände und Geschäftsleitungen von beiden Verbänden zur Überzeugung, dass ein Zusammenschluss nicht nur zukunftsorientiert und richtungsweisend ist für das Gesundheitswesen im Kanton Aargau, sondern vor allem auch unsere Mitglieds-Organisationen und die gesamte Branche stärkt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass unsere Mitglieder diese Chance ebenfalls erkennen und dem Vorhaben zustimmen werden.

Einen neuen Weg haben wir in Bezug auf die Aufsichtsfunktion des Kantons und das damit verbundene Reporting eingeschlagen: Auf unsere Initiative hin hat das DGS ein Projekt lanciert mit dem Ziel, Finanz- und Qualitätskennzahlen der Organisationen miteinander zu verbinden. Das neue Dashboard, bei dessen Entwicklung der SVAG massgeblich beteiligt war, steht den Organisationen ab 2022 als Führungsinstrument zur Verfügung. Neu umfasst der Benchmark auch die privaten Spitex-Organisationen, ein wichtiger Schritt, um Gleiches mit Gleichem zu vergleichen.

Auch im Bereich Bildung war der Verband aktiv. Mit der Wahl von Max Moor in den Verwaltungsrat der neu gegründeten Aktiengesellschaft OdA GSAG konnten wir zudem sicherstellen, dass der SVAG auch künftig nahe am Puls der Ausbildungen im Gesundheitswesen ist und Einfluss nehmen kann.

Weitere wichtige Entwicklungsschritte sind auch in Bezug auf die PalliativeSpitex gelungen. Unser Modell mit den fünf SPC-Zentren überzeugt rundum und spielt denn auch im Konzeptentwurf Palliative Care des Kantons eine zentrale Rolle. Damit positioniert sich die NPO-Spitex im Kanton Aargau verstärkt als die Anbieterin für ambulante Pflege in komplexen Situationen. Zu diesen und weiteren Themen lesen bzw. hören Sie in der Folge mehr.

Auf Wiedersehen
Mit diesem Jahresbericht verabschiede ich mich nach 8 Jahren Vorstandstätigkeit davon 6 Jahre als Präsidentin von der Spitex und dem Gesundheitswesen des Kantons Aargau. Gemeinsam mit engagierten Vorstandskolleginnen und -kollegen und einem sehr motivierten Team der Geschäftsstelle unter der Leitung von Max Moor konnten wir viel bewegen und die NPO-Spitex im Kanton Aargau als wichtige, zuverlässige Leistungserbringerin positionieren. All jenen, mit denen ich in den vergangenen Jahren in irgendeiner Form zusammenarbeiten, diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln durfte, danke ich herzlich. Ich wünsche Ihnen Energie und Mut, um die Ecke zu denken und innovative Schritte zu wagen.

Alles Gute, bleiben Sie zuversichtlich

Rebekka Hansmann
Präsidentin SVAG
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Rückblick des Geschäftsleiters

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Rückblick Bildung, Entwicklung, Kommunikation

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Projekt des Spitex Verband Aargau und HEKS AltuM – Alter und Migration Aargau

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Nach einem umfassenden Bulletin zum Thema Migrant*innen in der Spitex-Klientel im Vorjahr, arbeiten Spitex und HEKS weiter an der Vermittlung der Spitex-Dienstleistungen an die Generation der Arbeitsmigrant*innen der sechziger Jahre. Ziel des aktuellen Projektes ist es, ältere Migrant*innen und ihre Angehörigen über das Angebot der Spitex zu informieren und ihnen den Nutzen der Dienstleistungen näherzubringen.
Dazu wurde im Berichtsjahr das Storyboard zu einem Informationsfilm für ältere Migrant*innen erstellt.

Migranten*innen kennen die Angebote der Spitex zu wenig; das ist einer der Hauptgründe, weshalb sie diese nicht in Anspruch nehmen. Dabei spielen auch geringe Sprachkenntnisse eine Rolle. Auch das Gesundheitswesen ist in vielen Herkunftsländern anders organisiert. Zudem werden gewisse Hindernisse, wie beispielsweise die Einstellung gegenüber Diensten wie der Spitex und gegenüber der eigenen Gesundheit, nicht thematisiert. Ausfühliche Gedanken dazu äusserte Barbara Steiger auch im Interview im Spitex Magazin 1/2021: "Die Spitex muss auch für Migrantinnen und Migranten zugänlich sein".

Der kurze Film wird auf einfache Weise darlegen, in welchen Situationen die Spitex nützlich sein kann, warum es sich lohnt diese Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen und wie das genaue Vorgehen für die Klient*in ist. Inhaltlich werden sowohl Fakten vermittelt wie auch blockierende Haltungen thematisiert. Der Film ist auch für Personen geeignet, welche sich nicht auf dem schriftlichen Weg informieren. Die Bildsprache soll somit bei einer breiten Bevölkerung Barrieren abbauen und Informationen vemitteln.
Der Film soll dazu beitragen, dass auch Migrant*nnen möglichst lange und bei möglichst guter Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden leben können. Vefrühte Notfall- und Heimeintritte können damit minimiert werden.

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Podcast Früherkennung (FE) und Frühintervention (FI)

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Früherkennung von instabilen häuslichen Situationen sind eine wichtige Funktion der Spitex. Die Fachpersonen sind im häuslichen Umfeld der Klient*innen unterwegs und sehen meist schneller als Aussenstehende – Ärzte, Berater, Therapeuten –, wenn Genussmittelmissbrauch, Verwahrlosung, Einsamkeit oder Gewalt in diesen vier Wänden vorkommen.
Den Spitex-Organisationen stellt sich die Frage, ab wann die Mitarbeitenden reagieren sollen. Vorrangig wird das Ziel aufrechterhalten, die Klientin so lange wie möglich zu Hause betreuen zu können. Doch ab wann ist von diesem Ziel abzusehen zugunsten eines Schutzes der Klient*in? Die Spitex-Fachpersonen sind Gast im Haushalt der Klient*innen und handeln im Rahmen des festgelegten Auftrages. Die Haltung gegenüber einer älteren Person, die z.B. regelmässig oder übermässig trinkt, kann je nach Mitarbeiter*in unterschiedlich ausfallen. Die Wahrung der Selbstbestimmung der Klient*innen einerseits und dem Fürsorgeauftrag zur Wahrung der Gesundheit andererseits ist ein Spannungsfeld, das alle Beteiligten einer Spitex herausfordert. Der nächste Schritt fordert ebenso stark: Wie soll ein solches Gespräch mit den Betroffenen geführt werden? Das Ansprechen ist oft tabubehaftet ist und die Pflegebeziehung soll nicht gefährdet werden.
Andererseits zeigen Untersuchungen: Angemessenes Reagieren in der ambulanten Pflege hilft und zeigt Wirkung. Das Wohlbefinden und die Lebensqualität aller Beteiligten verbessern sich.

Der SVAG greift dieses Dilemma auf. 2020 wurde das Konzept für eine digitale Lösung geschaffen: Podcasting bietet eine Plattform, um den Mitgliederorganisationen Themen des Spitex-Alltags zu vermitteln. Mithilfe eines Podcasts zur Früherkennung und Frühintervention erfahren die Hörer*innen , was Früherkennung in den verschiedenen Rollen in der ambulanten Pflege bedeutet, und sie lernen ein Handlungskonzept kennen.
Die Umsetzung folgt im Jahr 2021.

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Schnittstelle Spitex - Hausärzt*innen

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Gemeinsam mit dem Fachgremium Kommunikation und anhand einer breit angelegten Analyse im Jahre 2017 (s. Jahresbericht 2017) wurde die Zusammenarbeit zwischen Spitex und Hausarztpraxen als besonders wichtig für die reibungslose Versorgung der Klient*innen zu Hause eingestuft.

Dieser wichtigen Schnittstelle schenkten die beiden Fachbereiche Entwicklung und Kommunikation 2020 besondere Aufmerksamkeit. Im Rahmen von Qualitätszirkeln mit Hausärzten oder Medizinischen Praxisassistentinnen (MPA) konnten Schnittstellen identifiziert, Verständnisfragen geklärt und Weichen für eine intensivere Zusammenarbeit und fliessende Kommunikation gestellt werden.

Den knappen Zeitressourcen der Hausärzte wurde mit verkürzten Informationswegen – z.B. der speziellen Kategorie «Ärzte» auf der Website www.spitexag.ch – Rechnung getragen. Für die Zusammenarbeit mit den ersten Ansprechpartner*innen in der Hausarztpraxis, den MPA, wurde gemeinsam ein Fact-Sheet entwickelt.
Der Austausch wird weiterhin gesucht und gepflegt.

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Digitalisierung

Die neue Website "www.spitexausbildung.ch"
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Beim SVAG war ab März abzusehen, dass viele der Veranstaltungen und Gefässe für längere Zeit nicht mehr mit physischer Präsenz möglich sein werden.

Der Fachstelle Entwicklung war es aber wichtig, auch aus der Ferne die beiden Fachgremien der Berufsbildnerinnen und der Bildungsverantwortlichen aufrechtzuerhalten und ihnen aus der Ferne Support und Austausch anzubieten. Zu Beginn teilweise mit kleinen technischen Anlaufschwierigkeiten funktionierte der virtuelle Austausch schnell reibungslos. So konnten die Bildungsfachleute beispielsweise das Selbstmanagement der Lernenden und ihre Begleitung aus der Ferne diskutieren oder sich über lösungsorientierte Massnahmen zur Verhinderung von Lehrvertragsauflösungen austauschen.

Auch das Angebot «Aus der Praxis für die Praxis» wurde auf virtuellem Weg entwickelt: Dabei wird den Lernenden und Studierenden ermöglicht, herausforderndes Verhalten, aber auch individuelle Bedürfnisse der Klientel zu analysieren, die Behandlungsstrategien zu überprüfen und eine gemeinsame Situationseinschätzung und Sprache zu entwickeln. Übergeordnete Zielsetzung sind die Qualitätssicherung des Lernens in der Ausbildung in der Spitex und der Aufbau und die Förderung von Fachkompetenz.
Einige der ausbildungsbezogenen Anstrengungen spiegeln sich auch auf der Website www.spitexausbildung.ch wider. So zum Beispiel sind die prämierten Resultate des Wettbewerbs «Lernen in der Spitex bedeutet…» aufgeschaltet .

Die neue Website "www.spitexausbildung.ch"
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Bedrohlich aber unwahrscheinlich - und plötzlich da!

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Gute Krisenkommunikation beginnt in ruhigen Zeiten: Jede Kommunikationsabteilung hat ein Konzept für Krisenkommunikation auf ihrer To-Do-List und dieses im Idealfall auch griffbereit. Diese Arbeit beginnt bei einer Risikoanalyse, die mögliche Krisensituationen erkennt und sie nach Schadenspotential und Eintretenswahrscheinlichkeit ordnet. Eine Pandemie wird bei der Spitex als bedrohlich im Sinne von stark in die Abläufe eingreifend eingestuft - und als "eher unwahrscheinlich".
Plötzlich ist es dann aber doch da - das eher Unwahrscheinliche und für konzeptionelle Vorarbeiten bleibt keine Zeit mehr. Über die Kommunikation vor und in der Krise äusserten sich Liliane Keller Würmli und Kommunikationsberater Steffen Lukesch im Spitex Magazin 4/2020: "Ein Plädoyer für die gute Vorbereitung auf die Kommunikation in schwierigen Zeiten".

Klare Kommunikation intern, extern und mit den Medien
Die Herausforderung für die Kommunikation der Spitex war die Aufrechterhaltung des Kommunikationsflusses, der Aufbau einer Medienstelle für Pandemie relevante Fragen und die Geschwindigkeit, mit welcher Informationen über das Virus, Anweisungen zum Umgang mit den Klienten, Logistik bezüglich Schutzmaterial, Finanzierungsfragen fliessen mussten.
Ein weiterer Fokus lag auf der internen Kommunikation: Der Verband und ebenso jede Spitex-Organisation musste mit dem Home-Office-Entscheid auf digitales Arbeiten aus der Ferne umstellen.

Gute Vorbereitung und Grenzen der digitalen Wege
Einmal mehr zeigte sich, dass durch vorausschauende Implementierung von technischen Möglichkeiten hektische Schnellschüsse verhindert werden können: Der Spitex Verband Aargau arbeitet seit Jahren mit einer Remote-Desktop-Lösung, auf welche alle Mitarbeitenden von überall her zugreifen können. Die agilen Strukturen der Geschäftsstelle - Teilzeitarbeit, viele Termine auswärts, Homeoffice-Tage -  führten dazu, dass die Umstellung auf das Arbeiten ohne täglichen Teamkontakt wenig Unsicherheiten brachte.

Eine grössere Herausforderung waren die Konferenzen mit den Geschäftsleitungen und Präsidien der Mitglieds-Organisationen. Finden diese Treffen live statt, sind sie geprägt von kollegialem Austausch, kritischen Diskussionen und oft einer Art Workshop-Charakter, um Meinungen abzuholen. Als Online-Sitzungen organisiert, war zwar der Informationsaustausch möglich. Der für den Verband sehr wichtige Aspekt des "Puls-Fühlens" blieb auf dem Bildschirm aber nur teilweise erhalten.

Erhöhte Medienpräsenz
Als kantonaler Verband war der SVAG besonders gefragt bei Journalistinnen und Journalisten. Der klare Entscheid zum "one-voice"-Prinzip bedingte, dass der Geschäftsführer, Max Moor, die Ansprechperson für die Medienschaffenden war. Besonders in den ersten Monaten der Pandemie wurde diese Informationsquelle stark beansprucht, was dem SVAG die Möglichkeit gab, ein realistisches Bild und klare Informationen über die Arbeit der Spitex zu transportieren. zum Medienspiegel

Nicht nur Krisenkommunikation: Imagekampagne
Standen die ersten Monate fast komplett unter dem Einfluss der Pandemie, schaute der SVAG im zweiten Halbjahr nach vorne: Der Vorstand traf den Entscheid, Mittel für eine zwei Jahre dauernde Imagekampagne der NPO-Spitex im Aargau zu sprechen. Die Fachstelle Kommunikation erstellte ein umfangreiches Konzept, welches die dringenden Botschaften der Spitex an die Bevölkerung im Aargau, die Politik und an das Fachpersonal aufgreift. Einerseits werden gesamtkantonale Massnahmen die Sichtbarkeit der Spitex in den Kampagnenjahren 2021 und 2022 erhöhen. Andererseits werden die Spitex-Organisationen im Aargau Unterstützung für eigene, lokale und regionale Auftritte erhalten.

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PalliativeSpitex Aargau

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Aufgrund der unsicheren und nicht vorhersehbaren Situation im Frühling 2020 beschloss der Kanton Aargau, im Eilzugstempo ein Angebot aufzubauen, welches den Zweck hatte, eine mögliche Überlastung der Spitäler zu vermeiden. Dazu wurde in Windeseile mit den verschiedensten Fachstellen und Organisationen ein Konzept entwickelt, das den Einsatz der spezialisierten Fachkräfte der PalliativeSpitex in der stationäre Langzeitpflege ermöglichte. Hintergrund war die Annahme, dass es aufgrund der Überlastung der Spitäler zu Abweisungen von COVID-19-Notfallpatienten kommen könnte. Diese hätten jedoch eine Betreuung in einer stationären Einrichtung benötigt und wären dann z. B. in die stationären Langzeitpflege eingewiesen worden. Die Fachpersonen der PalliativeSpitex sollten die Kolleginnen und Kollegen der Heime fachlich direkt vor Ort unterstützen können. Auch viele Hausärztinnen und Hausärzte waren kantonsweit bereit, diese mobilen Spezialteams zu unterstützen. Die Finanzierung des Angebotes wurde durch den Kanton sichergestellt. Am Ende der ersten Welle waren alle Beteiligten erleichtert, dass es nicht zur befürchteten Überlastung der Kliniken gekommen ist. Positiv bestehen bleibt, dass von Seiten der Politik und Fachwelt der Einsatz von ambulanten spezialisierten Palliative Care Teams in der stationären Langzeitversorgung als sinnvoll und nützlich erkannt wurde. Dieses Angebot ist auch für „nicht COVID-19-Zeiten“ wünschenswert und es bleibt zu hoffen, dass sich ein Weg der finanziellen Abgeltung dieser wichtigen Leistungen finden wird.
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Wenn man von spezialisierter ambulanter Palliative Care spricht, wird diese oft auch mobile Equipe genannt. Eine mobile Equipe besteht aus Fachpersonen aus den verschiedensten Bereichen, mindestens jedoch aus ärztlichen und pflegerischen Fachpersonen. Mit Einführung der PalliativeSpitex Aargau (SPC) wurde von Seiten der Pflege das erste Puzzlestück gelegt. Die Fachpersonen der SPC arbeiten immer eng mit den involvierten Hausärztinnen und -ärzten sowie den Spitalärztinnen und -ärzten zusammen. Seit April 2020 unterstützen nun vier Palliativmedizinerinnen und ein Palliativmediziner die PalliativeSpitex von Suhrental Plus mit einem ganzjährigen, rund um die Uhr erreichbaren telefonischen Hintergrunddienst.
Die Mitarbeitenden der PalliativeSpitex Suhrental Plus bieten ihren Patienten und deren Angehörigen eine 24h-Erreichbarkeit an. Dies gibt den betroffenen Familien Sicherheit und unterstützt sie in der Betreuung ihrer Angehörigen. Seit April können sich die Fachpersonen bei Bedarf palliativmedizinische Unterstützung durch die Fachärztinnen und den Facharzt holen. Dieses Angebot wird von den Betroffenen sehr geschätzt und als sehr unterstützend empfunden.
Ein nächster Meilenstein wird es sein, den palliativmedizinischen Hintergrunddienst im ganzen Kanton aufzubauen und damit die bestmögliche Betreuung im ambulanten Bereich zu gewährleisten.
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Bereits das Projekt Progresso, welches den Wechsel von der Onko-Spitex der Krebsliga Aargau zur PalliativeSpitex des Spitex Verbandes Aargau zum Inhalt hatte, setzte sich zum Ziel, dass alle Menschen im Kanton Aargau denselben Zugang zur Palliative Care erhalten. Diese Versorgungsgleichheit und -sicherheit ist ein zentraler Punkt, welcher im Konzept Palliative Care des Kantons aufgenommen wurde.

2020 lud der Kanton zur Mitarbeit am Kantonalen Pallliativ Care Konzept in vier verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen Qualität, Versorgung, strategische Planung (Gesundheitspolitische Gesamtplanung) sowie Finanzierung des Angebotes ein.
Die Gruppen setzten sich aus verschiedenen Fachbereichen aus dem stationären (Akut- und Langzeitpflege) sowie ambulanten Langzeitbereich zusammen. Der Spitex Verband war durch die Fachstelle Palliative Spitex in sämtlichen Arbeitsgruppen vertreten.

Die Erfahrungen aus der Implementierung des spezialisierten Palliative Care Angebotes der PalliativeSpitex Aargau in das Angebot der NPO-Spitex flossen in den Bericht ein.
Wichtige Anliegen - wie zum Beispiel die Etablierung der 24h Erreichbarkeit der PalliativeSpitex, das Etablieren eines medizinischen 24h-Hintergrundsdienstes durch Palliativemediziner*innen und die Möglichkeit, das Angebot der PalliativeSpitex in Institutionen der Langzeitpflege anzubieten - wurden ins Konzept des Kantons aufgenommen.

Nun befindet sich das Konzept in der Vernehmlassung und wird im Juli des laufenden Jahres an den Regierungsrat übergeben. Die Beteiligten hoffen, dass die Politik die Chancen und den Nutzen dieses Projektes erkennt und die entsprechenden Mittel und Entscheide trifft, die zur Umsetzung ab 2022 notwendig sind.

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Jahresrechnung

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Bilanz per 31.12.2020

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Erfolgsrechnung per 31.12.2020

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Bild und Impressum

Vorstand
  • Rebekka Hansmann, Präsidentin
  • Michael Ganz, Vizepräsident
  • Gabriel Bürgisser
  • Adrian Hofstetter
  • Christian Reize
  • Franziska Stenico
  • Daniela Teutsch

Geschäftsstelle
  • Max Moor, Geschäftsleiter
  • Barbara Steiger, Fachstelle Spitex Entwicklung,
    Stv. Geschäftsleiterin
  • Simone Bürge, HR / Finanzen / Administration 
  • Liliane Keller Würmli,  Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Daniela Mustone, Fachstelle Palliative Care

Revisionsstelle
BDO AG, Aarau

Impressum / Herausgeber
Spitex Verband Aargau
Laurenzenvorstadt 11
5000 Aarau
062 824 64 39
info@spitexag.ch
www.spitexag.ch

Redaktion
Liliane Keller Würmli
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